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Inhaltsangabe:
Trägt man identische Ringe am linken Ringfinger, zeigt man allen, dass man ein Liebespaar ist. An der rechten Hand
symbolisieren sie Freundschaft. Ein einzelner Ring am rechten Mittelfinger dagegen bedeutet, dass man Single ist.
An Watarus Fujiis Schule sind diese Ringe gerade sehr in Mode. Obwohl Wataru sich nicht viel daraus macht besitzt er
selbst einen Ring, den er wie einen kleinen Schatz hütet.
Nach einer durchzechten Nacht sucht Wataru am Morgen in der Schule den Wasserspender auf um sich das Gesicht zu waschen.
Dabei spritzt er aus Versehen den ein Jahr älteren Yuichi Kazuki nass. Yuichi ist klug, gutaussehend, bei den Mädchen
beliebt und bekannt dafür zu jedem nett und zuvorkommend zu sein. Wataru gegenüber zeigt er sich allerdings abweisend und
spöttisch.
Nach dem Vorfall kehrt Wataru verwirrt in seinen Klassenraum zurück und stellt plötzlich fest, dass sein Ring, den er am
Wasserspender abgenommen hatte, ihm nicht mehr zu passen scheint. Einzig am linken Ringfinger sitzt er richtig. Bevor er
eine Erklärung für dieses merkwürdige Phänomen hat, kommt Yuichi in den Raum gestürzt. Es stellt sich heraus, dass Yuichi
einen identischen Ring besitzt und statt seinem eigenen Watarus mitgenommen hat. Da dieser ihm jetzt nur noch am linken
Ringfinger passt, möchte er nun seinen eigenen zurück.
Aber auch nach dem Austausch der Ringe laufen die beiden Jungen sich immer wieder über den Weg und irgendwann stellt sich
heraus warum Yuichi gerade zu Wataru so abweisend ist...
Persönliche Meinung:
Ich und dieser Manga, das war Liebe auf den ersten Blick. Scarabae drückte mir vor einigen Jahren die englische Ausgabe
als Lektüre für eine längere Zugfahrt in die Hand. Schon nach den ersten Seiten war ich begeistert von der Geschichte, den
Charaktere und den Zeichnungen. Alles ist ein klein wenig melancholisch und gleichzeitig wunderbar romantisch. Genau so
muss Zucker sein. Einfühlsam, sich langsam entwickelnd, mit vielen kleinen Szenen, die Schmetterlinge im Bauch des Lesers
aufflattern lassen.
Ich habe mich die ganzen sechs Stunden Zugfahrt mit diesem Manga beschäftigt und ihn wieder und wieder durchgeblättert.
Mittlerweile ist es ein richtiger Wohlfühl-Comic für mich geworden.
Ich erwarte jetzt nicht unbedingt, dass dieser kleine One-Shot bei jedem Leser eine derartige Euphorie hervorruft, kann
ihn aber allen, die zarte zuckrige Liebesgeschichten mögen, nur wärmstens ans Herz legen. Dann allerdings in der
englischen Ausgabe. Die ist großformatig und hat einen Schutzumschlag. Die Carlsen-Ausgabe wirkt dagegen extrem mickrig
und Hotaru Odagiris hübsche Zeichnungen kommen nicht so richtig zur Geltung.
Liebe und Triebe:
Dieser Manga ist nichts für Leute, bei denen die Protagonisten möglichst schnell miteinander ins Bett hüpfen und es wild
treiben müssen. Eine Sexszene hätte den Manga wohl kaputt gemacht und ihn seines Charmes beraubt. Muss ja nicht immer sein.
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