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Inhaltsangabe:
Destiny ist ein Einzelband, der aus 6 Kurzgeschichten besteht.
Die ersten drei Erzählungen hängen zusammen und handeln von dem Schüler Asahi und seinem Lehrer Rokujo. Asahi ist chronisch vom Unglück verfolgt. Ständig hat er kleinere und größere Unfälle und was schief gehen kann geht schief. Das einzige was gegen sein Pech hilft sind die Küsse von Rokujo, dem Leiter seines Wahrsager-Clubs.
"Mechanics of love" erzählt von einem jungen Mann, der sehr zurückgezogen lebt. Eines Tages bringt ihm seine Schwester einen Androiden, der ihm Gesellschaft leisten soll.
In "Meine Uniform und du" hat der junge Sugira ein Problem: Sein gutaussehender Schulsanitäter scheint ein Auge auf ihn geworfen zu haben. Allerdings hat der auch eine eindeutige Vorliebe für Uniformen. Steht er wirklich auf Sugira selbst oder nur auf seinen Anblick in der Schuluniform?
In "Die berüchtigten 2" stehen zwei Freunde im Mittelpunkt, denen ein besonderer Ruf anhaftet.
Persönliche Meinung:
Ich habe zwei Versuche gebraucht bis ich diesen Band wirklich ganz gelesen hatte.
Beim ersten Versuch reichte die erste Geschichte aus um mich in die Flucht zu schlagen. Ein naiver mäßig sympathischer Schüler, der sich von seinem äußerst unsympathischen Lehrer küssen (und anderes...) lässt um sein Unglück loszuwerden. Einfallsreich? Vielleicht. Ziemlich bescheuert? Eindeutig. Spätestens als der Kleine seinen Lehrer fragt ob er ihn "jetzt extra gründlich exorzieren" werde, weiß man nicht mehr ob man weinen oder lachen soll.
Zwei Monate vergingen bis zum zweiten Versuch. Die erste Erzählung wurde nicht besser, die zweite hätte beinahe zu einer erneuten Verbannung ins Regal geführt.
In der dritten Geschichte endlich wirken die Figuren nicht mehr ganz so unsympathisch und die drei Stories finden einen einigermaßen runden Abschluss.
Wirklich überrascht hat mich dann "Mechanics of Love". Eine schöne, sensible und ruhige Erzählung bei der ich das erste Mal nicht das Bedürfnis hatte den Band wieder zuzuschlagen.
"Meine Uniform und ich" ist wieder ein Rückschritt. Ziemlich albern, aber immerhin ist der Sanitäter ganz niedlich ;).
Die letzte Erzählung ist mit 8 Seiten extrem kurz. Sie greift eine schlichte, nicht gerade neue Idee auf ist aber alles in allem irgendwie niedlich. Mich hat sie zum Lächeln gebracht.
Optisch ist der Band an und für sich nicht übel. Stellenweise erinnern mich die Zeichnungen ein wenig an Kazuya Minekura (obwohl mir vermutlich jetzt einige Leute lauthals wiedersprechen werden ;)).
Alles in allem kann ich keine wirkliche Empfehlung aussprechen. Die Qualität und der Stil der Geschichten schwankt stark. Ein eher mittelmäßiger Manga, den man nicht unbedingt haben muß.
Liebe und Triebe:
Natürlich geht es um Liebe. Sex gibt es auch, vor allem in den drei zusammenhängenden Geschichten. Die Zeichnungen sind nicht besonders deutlich, aber es wird trotzdem sehr klar was gerade passiert.
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